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Vor der Modellage – Gut zu wissen

Sie haben einen Termin für schöne Nägel vereinbart? Dann sollten Sie die folgenden Hinweise beachten:

Vor einer Modellage sollten die Nägel möglichst fettfrei sein. Bitte cremen Sie Ihre Hände deshalb am Tag des Termins nicht mehr ein und verwenden Sie auch am Tag davor kein Nagelöl oder sonstige Pflegemittel. Sollten Sie Nagellack tragen, entfernen Sie diesen nach Möglichkeit bereits am Vortag. Nagelöle, Handcremes und auch Nagellackentferner enthalten nämlich rückfettende Öle, die auf dem Nagel einen Fettfilm hinterlassen, der während der Behandlung nicht restlos entfernt werden kann. Je nach Nageltyp fetten die Nägel während der Behandlung mehr oder weniger stark nach, was mit großer Wahrscheinlichkeit zu Haftungsproblemen führen wird.

Ebenfalls sollten die Nägel vor der Modellage trocken sein. Zu intensiver Kontakt mit Wasser schwemmt die Nagelplatten zu stark auf. Auch das kann zu Haftungsproblemen führen. Verzichten Sie also am Tag der Modellage auf einen Schwimmbadbesuch oder ein ausgiebiges Wannenbad zu Hause.

Rauchen Sie nicht unmittelbar vor dem Termin. Nikotin ist ein sehr häufiger Verursacher von Haftungsschwierigkeiten bei der Nagelmodellage.

Schneiden oder Befeilen Sie Ihre Nägel ein paar Tage vor dem Termin nicht mehr. Lassen Sie Ihre Naturnägel einfach wachsen. Das erleichtert der Nageldesignerin die Arbeit. So lassen sich zum Beispiel einheitliche Längen besser anpassen und auch die Anbringung einer Nagelverlängerung ist so viel einfacher als bei „raspelkurzen“ Nägeln.

Bitte informieren Sie die Nageldesignerin vor dem Modellagetermin über evtl. bestehende Krankheiten wie z.B. Diabetes, Medikamenteneinnahme, Allergien oder Schwangerschaft. Die genannten Punkte können zu Haftungsproblemen bis hin zur Abstoßung des Modellagematerials führen. Weiß die Nageldesignerin im Vorfeld Bescheid, kann sie ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Haltbarkeit zu optimieren.

 

Preisgestaltung im Nagelstudio

Die Frage nach einem angemessenen Preis für eine Nagelmodellage stellt sich immer wieder.

Auch wenn bei den meisten Nageldesignern/innen die Passion im Vordergrund steht, möchte natürlich auch jede/r von ihnen mit den Einnahmen aus dem Studiobetrieb die anfallenden Kosten decken und den eigenen Lebensunterhalt finanzieren.

Als Kunde bezahlt man nämlich nicht nur für „das bisschen Material“, sondern in erster Linie auch für die Arbeitszeit und für das Know-How, für die Kreativität, die Hingabe und die professionelle Ausführung, welche bei der Behandlung mit einfließen.

Darüber hinaus muss der oder die Nageldesigner/in noch viel mehr aus den Einnahmen finanzieren:

  • Studiomiete
  • Nebenkosten Studio (Strom, Wasser, Telefon, Internet)
  • Materialeinsatz (Modellagegele, Farbgele, Nailart, Steinchen, etc.)
  • Arbeits- und Servicemittel (Handtücher, Feilen, Pinsel, Wattepads, etc.)
  • Beiträge (Berufsgenossenschaft, GEZ, GEMA, Berufsverband, Versicherungen)
  • Steuerberater/Buchführung
  • Werbungskosten (Mailings, Anzeigen etc.)
  • Bürobedarf (Schreibwaren, Porto, Zeitschriften, etc.)
  • Weiterbildung
  • Berufskleidung
  • Geschenke an Kunden
  • Reinigungskosten für die Geschäftsräume
  • Kreditraten und Zinsen für Kredite, Kosten für Girokonto
  • Reparaturen/Instandhaltung und Dekoration des Studios
  • Steuern
  • Verdienstausfall bei Urlaub, Krankheit, Feiertagen, Pausen und unproduktive Zeiten für Deko, Buchhaltung, Reinigung, etc.
  • Miete privat
  • Nebenkosten privat (Strom, Wasser, Telefon/Internet, TV)
  • Krankenversicherung
  • andere Versicherungen wie Privathaft-, Hausratversicherung
  • Altersvorsorge
  • Raten für private Kredite
  • Lebenshaltungskosten (Verpflegung, Kleidung, Hobby und Freizeit, Urlaub)
  • KFZ-Kosten privat

Ist der Preis zu verlockend günstig, sollten Sie das ernsthaft hinterfragen, woran das wohl liegen mag.

Geht da alles mit rechten Dingen zu? Ist das Geschäft überhaupt angemeldet? Ihnen sollte klar sein, dass Sie sich ebenfalls strafbar machen, wenn Sie eine Dienstleistung aus Schwarzarbeit in Anspruch nehmen. Es drohen empfindliche Strafen.

Ist das Material zugelassen nach KVO (Verordnung über kosmetische Mittel)? Viele unseriöse Studios arbeiten mit billigen Materialien, die gesundheitsschädlich sein könnten. Gerade die asiatischen Studioketten stehen in Verdacht, unerlaubte Importware zu verwenden, die eben nicht den Kriterien der KVO entspricht und gesundheitsgefährdend sein könnte. Warum füllen diese Studios ihr Material um? Oder haben Sie dort schon einmal Originaltiegel mit erkennbarem Markennamen auf den Tischen gesehen? In einem professionellen Nagelstudio sind alle verwendeten Materialien auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft.

Oft wird aus Kostengründen oder Unkenntnis an den notwendigen Hygienemaßnahmen gespart. Schauen Sie sich genau um und machen Sie sich ein Bild von der Hygiene und Sauberkeit im Studio.

Entscheidend ist am Ende immer das Verhältnis von Preis und Leistung, die Qualität der verwendeten Produkte und die Beratungs- und Behandlungskompetenz.

Sind Gelnägel gefährlich?

Nein! Und vielleicht ein bisschen Ja.

Die Medaille hat bekanntlich immer zwei Seiten und es gibt in nahezu jedem Lebensbereich neben den positiven Aspekten auch immer wieder ein Wenn und ein Aber.

Wenn ein Studio professionell und hygienisch arbeitet, drohen den Kundinnen und Kunden keinerlei Gefahren. Das ist eine Tatsache und das bleibt eine Tatsache.

Aber eine andere Tatsache ist leider auch, dass in der Branche sogenannte Non Standard Salons oder Low Budget Studios wie Pilze aus dem Boden schießen, nicht zu vergessen die Hobbynagler, die ihr ganzes „Wissen“ aus Youtube-Videos schöpfen. Man lockt die Kundschaft mit Niedrigst-Preisen an, die auch mit wohlwollendster Kalkulation nie und nimmer Kosten decken. Es wird an allen Enden gespart. Als erstes an einer fundierten Ausbildung, an den recht teuren Desinfektionsmitteln, meistens aber auch am Material, welches womöglich billig im Ausland eingekauft wird und welches vermutlich nicht mal nach Deutscher Kosmetikverordnung (KVO) zugelassen ist.

Darüber machen sich allerdings nur Wenige entsprechend Gedanken, Hauptsache es ist billig. Dass Kunden leider auch schlechte Erfahrungen sammeln müssen oder mussten, liegt meines Erachtens hauptsächlich an der „Geiz-ist-Geil-Einstellung“. Dann ist es am Ende tatsächlich gesundheitlich bedenklich, wenn man sich dort die Nägel modellieren lässt. Stichwort Hygienemängel und Gefahr von Krankheitsübertragungen.

Mal wieder komme ich zu dem Schluss: Sorgfalt bei der Auswahl seines Studios ist das A&O!

Qualität hat ihren Preis. Kunden/innen, die das erkannt haben, werden wohl niemals die negativen Erfahrungen machen, sondern wirklich von den Vorteilen einer Nagelmodellage profitieren.

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Auch Männerhände sind ein Aushängeschild

Worauf schauen Frauen bei Männern normalerweise als Allererstes?

Auf die Hände natürlich.

Grund genug für die Herren einmal mehr über die Nagelpflege nachzudenken. Schließlich kommen gepflegte Hände nicht nur bei Frauen an, sondern sind auch Ihre Visitenkarte im Berufs- und Geschäftsleben.


Schöne Hände und gepflegte Fingernägel
machen Männer attraktiv


Eine schöne Männerhand hat kurz gefeilte, leicht glänzende Nägel, keine Hornstellen und keine trockene Haut. Die Form des Nagels sollte gerade, an den Seiten leicht abgerundet und kuppenbünding sein, keinesfalls länger. Dazu sollte man (Mann) sich regelmäßig um die Fingernägel kümmern.

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Wer dazu keine Zeit oder Lust hat, kann sich auch gern im AMENITY Studio professionell maniküren lassen.

(Beitragsfoto wurde unter Lizenz erworben: Datei: #37064061 –  Urheber: STUDIO GRAND OUEST)

The simple things in life – AMENITY collection


Nicht alles was schön ist, ist auch praktisch…
Stimmt nicht!


Als Trägerin von schönen langen Fingernägeln muss man tatsächlich eingestehen, dass man wegen der Nägel im Alltag manchmal mit kleinen Problemen konfrontiert wird, wie zum Beispiel beim Einkaufen: Wie bekommt man die Euromünze oder den Wagenchip wieder aus dem Schlitz heraus, ohne sich die schönen Nägel dabei zu zerstören?

Natürlich gibt es längst Lösungen, welche zwar praktisch, aber widerum nicht so besonders schön sind. So entstand also die Idee, eine Kollektion von Schlüsselanhängern zu entwerfen mit dem Anspruch, dass das Ergebnis praktisch und gleichzeitig schön ist.

Einwenig stolz präsentiere ich Ihnen hier meine erste handgemachte Kollektion von Schlüsselanhängern, die gleichzeitig auch Einkaufswagenchips sind. Die Schlüsselbänder aus der AMENITY collection sind nicht nur ein hübsches Accessoire an Ihrem Schlüsselbund.

AMENITY collection handmade

 

Der Chip hat die Größe eines 1-Euro-Stückes und passt demzufolge in alle herkömmlichen Einkaufswagen. Durch das Band kann der Chip problemlos aus dem Münzschlitz des Einkaufswagens wieder herausgezogen werden. Über den Karabinerhaken lässt sich der Anhänger leicht am Schlüsselbund befestigen und ebenso bequem für die Zeit des Einkaufs davon entfernen.

Für die Anhänger verwende ich hochwertige Materialien und Metallperlen von schwerer Qualität, damit sie den Belastungen am Schlüsselbund auch gut standhalten können. Ich habe einen bunten Vorrat an Bändern, verschiedensten Perlen und Chips. Ich fertige nach Ihren Wünschen – jedes Stück ist ein handgemachtes Unikat und keine billige Massenware.

 

Hygiene im Nagelstudio – Umdenken!

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Häufig hört man – neben dem Preisargument – das Wort „Hygiene“ als Kriterium, wenn es um die Auswahl des richtigen Nagelstudios geht. Aber wie ernst wird dieses Thema wirklich genommen?

Ich erlebe es leider meistens so, dass sich einerseits wohl die Mehrheit der Kunden darüber gar keine Gedanken macht und dass andererseits ein Großteil der Studiobetreiber es mit der Hygiene scheinbar auch nicht so eng sieht.
Und das obwohl bei Behandlungen die Gefahr einer Verletzung der Haut durch Feilen oder den Fräser besteht, sowohl für die Kunden als auch für die Nageldesigner selbst. Es kann Blut oder Blutserum aus Wunden austreten und man ist dem Risiko ausgesetzt, sich mit einer durch Blut übertragbaren Krankheit (z.B. HIV oder Hepatitis) anzustecken. Auch eine „mitgebrachte“ Wunde birgt diese Gefahr – wohlgemerkt für beide Seiten.

Beim Befeilen/Schleifen der Nägel und Nagelhaut können ebenfalls krankheitserregende Keime übertragen und durch wechselnde Kunden weiter verbreitet werden mit unschönen Folgen für die Gesundheit (Stichwort Nagelpilz).

Werden jedoch alle allgemein anerkannten Regeln und Grundsätze der Hygiene sorgfältig angewandt und umgesetzt, reduzieren sich die genannten Risiken nahezu auf Null.


Einhaltung der Hygienegrundsätze bedeutet Prävention und Sicherheit für beide Seiten.


Hygiene bedeutet aber auch Mehraufwand für den Dienstleister an Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen sowie Mehrkosten für die Beschaffung der geeigneten Desinfektions- und Arbeitsschutzmittel resultierend in monetärem Mehraufwand für den Kunden. Das lässt sich nicht mit mit Dumpingpreisen realisieren. In einem professionell aufgestellten und serösen Studio haben die Dienstleistungen entsprechende Preise. Hier sollte man auf keinen Fall am falschen Ende sparen.

Und sollte es uns das im eigenen Interesse nicht auch wert sein?