Hygiene im Nagelstudio – Umdenken!

hygiene-im-studio

Häufig hört man – neben dem Preisargument – das Wort „Hygiene“ als Kriterium, wenn es um die Auswahl des richtigen Nagelstudios geht. Aber wie ernst wird dieses Thema wirklich genommen?

Ich erlebe es leider meistens so, dass sich einerseits wohl die Mehrheit der Kunden darüber gar keine Gedanken macht und dass andererseits ein Großteil der Studiobetreiber es mit der Hygiene scheinbar auch nicht so eng sieht.
Und das obwohl bei Behandlungen die Gefahr einer Verletzung der Haut durch Feilen oder den Fräser besteht, sowohl für die Kunden als auch für die Nageldesigner selbst. Es kann Blut oder Blutserum aus Wunden austreten und man ist dem Risiko ausgesetzt, sich mit einer durch Blut übertragbaren Krankheit (z.B. HIV oder Hepatitis) anzustecken. Auch eine „mitgebrachte“ Wunde birgt diese Gefahr – wohlgemerkt für beide Seiten.

Beim Befeilen/Schleifen der Nägel und Nagelhaut können ebenfalls krankheitserregende Keime übertragen und durch wechselnde Kunden weiter verbreitet werden mit unschönen Folgen für die Gesundheit (Stichwort Nagelpilz).

Werden jedoch alle allgemein anerkannten Regeln und Grundsätze der Hygiene sorgfältig angewandt und umgesetzt, reduzieren sich die genannten Risiken nahezu auf Null.


Einhaltung der Hygienegrundsätze bedeutet Prävention und Sicherheit für beide Seiten.


Hygiene bedeutet aber auch Mehraufwand für den Dienstleister an Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen sowie Mehrkosten für die Beschaffung der geeigneten Desinfektions- und Arbeitsschutzmittel resultierend in monetärem Mehraufwand für den Kunden. Das lässt sich nicht mit mit Dumpingpreisen realisieren. In einem professionell aufgestellten und serösen Studio haben die Dienstleistungen entsprechende Preise. Hier sollte man auf keinen Fall am falschen Ende sparen.

Und sollte es uns das im eigenen Interesse nicht auch wert sein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.